Kolloquium "Universalienforschung" (SoSe
2011)
Modul (Master): 04-046-2031 (Allgemeine
Sprachtypologie)
Studienebereich (Magister): III
(Typologie und
sprachliche Varianz)
Wann: Fr 09.15-10.45 Uhr
Wo: SR H1 5.16 (GWZ, Beethovenstr. 15)
Beginn: 08. April 2011
- Teilnahmevoraussetzungen:
Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und regelmäßiger Lektüre; Ausreichende Vertrautheit mit Sprachtypologie
- Zeitaufwand:
2 SWS Lehrveranstaltung, Vorbereitung und häusliche lektüre (nochmal
bis zu 4
Wochenstunden)
- Leistungsnachweis: siehe unten
Kommentar
Spätestens mit der Tagung von Dobbs Ferry (1961) beginnt sich
in der Sprachtypologie und der allgemeinen Sprachwissenschaft eine
Teildisziplin zu etablieren, die geprägt ist von der Suche nach
Eigenschaften und Korrelationen, die allen oder zumindest fast allen
Sprachen gemeinsam sind und dem Versuch, hieraus Erkenntnisse über
menschliche Sprache und Kognition bzw. die ihnen zugrunde liegenden
Prinzipien zu erlangen.
Fünfzig Jahre nach dieser gelegentlich als „legendär“
bezeichneten Konferenz soll das Kolloquium eine Bestandsaufnahme dieser
mitunter schon für gescheitert erklärten Forschungsrichtung versuchen.
Hierzu werden wichtige Beiträge sowohl aus der als auch über die
Universalienforschung diskutiert und einander gegenüber gestellt und
auf ihre Relevanz für die Linguistik und darüber hinaus überprüft.
Das
"Kleingedruckte":
- Der Erwerb eines Leistungsnachweises
setzt neben der
regelmäßigen (Faustregel: max. 2
Fehlsitzungen) und aktiven Teilnahme an den
Seminarsitzungen eine schriftliche
Ausarbeitung (Essay; max. 5000
Wörter)
voraus. Themen
hierfür können gern auch schon
vorab per E-Mail (<jan.wohlgemuth(ät)uni-leipzig.de>),
spätestens
aber
in den ersten Seminarsitzungen vereinbart werden. Sollten sich
genügend Interessenten finden, kann eventuell auch eine Klausur
angeboten werden.
- Aus räumlichen Gründen dürfen
(eigentlich) maximal 30 Personen
an dem Seminar teilnehmen, meine Schmerzgrenze ist 50. Eine
Vorab-Anmeldung per E-Mail ist
wünschenswert, ansonsten Anmeldung auf gut Glück in
der ersten Sitzung.
- Wegen zweier Feiertage hätte das Seminar regulär nur 13
Sitzungen. Um die eigentlich vorgesehene Stundenzahl (15×90 Minuten) zu
erreichen, würde ich vorzugsweise an einem Samstag einen Blocktag mit 180 Minuten (2×90, 3×60 od. 4×45) anbieten. Terminabsprache in den ersten Seminarsitzungen.
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Stand: 05. Mai 2011